
„Mit unserem strukturierten 4-Stufen-Ansatz begleiten wir Unternehmen pragmatisch und nachhaltig bei der Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie – von der analytischen Stellenbewertung bis zu belastbaren Vergütungsstrukturen.“
Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie – strukturiert, pragmatisch und nachhaltig
Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie stellt Unternehmen vor neue Anforderungen – bietet zugleich aber die Chance, Vergütungsstrukturen transparenter, fairer und zukunftsfähig aufzustellen.
Wir unterstützen Organisationen bei der Umsetzung mit einem praxisnahen, klar strukturierten Vorgehen. Unser Ansatz basiert auf einem 4-stufigen Verfahren, das Orientierung schafft und nachhaltige Ergebnisse ermöglicht.
1. Projektaufsatz
Zu Beginn schaffen wir ein gemeinsames Verständnis für Zielbild, Anforderungen und Projektumfang. In einem Kick-off-Workshop klären wir Ziele, Rollen und Zeitplan, damit alle Beteiligten in die gleiche Richtung arbeiten.
Parallel verschaffen wir uns einen Überblick über den Status quo: Bestehende Stellenbeschreibungen und Vergütungsstrukturen werden gesichtet, erste Quick-Checks zum Reifegrad durchgeführt. So entsteht eine solide Grundlage für die weiteren Projektphasen.
2. Funktionsbeschreibungen
Im zweiten Schritt entwickeln wir standardisierte, aktuelle Funktionsbeschreibungen. In vielen Unternehmen unterscheiden sich diese stark in Umfang und Qualität oder sind nicht mehr auf dem neuesten Stand.
Deshalb werden alle relevanten Funktionen strukturiert neu beschrieben und gemeinsam mit HR sowie Führungskräften abgestimmt. Damit schaffen wir eine belastbare Informationsbasis für die analytische Stellenbewertung.
3. Analytische Stellenbewertung
Auf Basis der Funktionsbeschreibungen führen wir eine analytische Stellenbewertung durch. Ziel ist es, gleiche und gleichwertige Arbeit – wie es die Richtlinie fordert – systematisch zu identifizieren und intern vergleichbar zu machen.
Die Stellenbewertung bildet die Grundlage für spätere Equal-Pay-Analysen. Durch Validierungen mit HR und Kalibrierungsrunden mit Führungskräften stellen wir eine hohe Akzeptanz und Transparenz innerhalb der Organisation sicher.
4. Analysen & Vergütungsbänder
Im letzten Schritt analysieren wir die bestehenden Vergütungsstrukturen, identifizieren mögliche Entgeltlücken und bewerten Equal-Pay-Risiken. Damit erfüllen wir die Berichtspflichten der Entgelttransparenzrichtlinie.
Wichtig dabei: Erst wenn gleiche und gleichwertige Arbeit sauber identifiziert ist, liefern Vergütungsanalysen belastbare Ergebnisse. Die Vorarbeit ist daher entscheidend – bevor man sich auf die Zahlen stürzt.
Darauf aufbauend entwickeln wir klare Vergütungsprinzipien, definieren Gehaltsbänder und leiten konkrete Handlungsempfehlungen ab. Zusätzlich unterstützen wir beim Aufsatz relevanter Prozesse und Policies, um eine nachhaltige Verankerung der neuen Strukturen im Unternehmen sicherzustellen. Ein Abschlussreport fasst die Ergebnisse zusammen.
Was braucht es für eine erfolgreiche Umsetzung?
Unsere 5 Erfolgsfaktoren
Mehrere hundert Funktionen im Unternehmen mit einheitlichen Kriterien analytisch zu bewerten, nachvollziehbar zu dokumentieren und mit Vergütungsdaten zu verknüpfen, ist für viele Organisationen eine echte Herausforderung. Hier hilft eine systemische Unterstützung. Geeignete Systeme sorgen dafür, dass Stellenbewertungen konsistent, objektiv und transparent durchgeführt werden und bilden eine belastbare Grundlage für weitere Analysen.
Die frühzeitige Einbindung der Mitbestimmung schafft Vertrauen und Akzeptanz im gesamten Prozess. Sie hilft, unterschiedliche Perspektiven zu berücksichtigen, Risiken frühzeitig zu erkennen und Verzögerungen in der Umsetzung zu vermeiden.
Die Einführung einer analytischen Stellenbewertung ist kein Selbstläufer. Sie erfordert die aktive Mitarbeit von HR und Führungskräften. Ein klares Commitment des Managements ist daher ein zentraler Erfolgsfaktor. Unsere Erfahrung zeigt: Sobald der Nutzen der Stellenbewertung erkannt wird, ist das Management bereit, aktiv zu unterstützen, klare Entscheidungen zu treffen und die notwendigen Ressourcen bereitzustellen.
Bestehende HR- und Vergütungsprozesse müssen überprüft und gezielt angepasst werden. Dabei stellen sich Fragen wie: Wann erfolgt eine Neubewertung einer Funktion? Wie werden Mitarbeitende innerhalb von Gehaltsbändern eingeordnet? Und wie werden Veränderungen nachvollziehbar dokumentiert? Diese und weitere Aspekte erfordern neu definierte Prozesse. Nur mit klaren, integrierten Abläufen lässt sich sicherstellen, dass die neuen Anforderungen dauerhaft verankert werden.
Konsequenz ist entscheidend für den nachhaltigen Erfolg. Beispielsweise sollten neu definierte Gehaltsbänder auch künftig konsequent angewendet werden. Abweichungen sollten begründet, transparent erklärt und sauber dokumentiert sein. Eine einheitliche Anwendung der Regelungen schafft Vertrauen bei den Mitarbeitenden und stellt sicher, dass Transparenz und Fairness langfristig tatsächlich gelebt werden.
Warum wir auf unseren strategischen Partner gradar setzen?
In unseren Projekten arbeiten wir oft mit dem Softwaretool gradar zusammen. Das System ermöglicht eine analytische Stellenbewertung basierend auf objektiven und geschlechtsneutralen Kriterien und entspricht den Anforderungen der EU-Entgelttransparenzrichtlinie.
Gradar ist intuitiv aufgebaut und leicht zu bedienen. Im Vergleich zu anderen Systemanbietern ist die Lösung zudem kosteneffizient. Das System unterstützt sowohl die analytische Stellenbewertung als auch Gehalts- und Equal-Pay-Analysen. Nach Abschluss des Projekts sind unsere Kund*innen gut darauf vorbereitet, gradar eigenständig weiter zu nutzen und ihre Stellen- und Vergütungsstrukturen nachhaltig zu pflegen.
Wenn Sie mehr über unseren Systempartner und das System selbst erfahren wollen, klicken Sie gerne hier: https://www.gradar.com/de